Herzlichen Glückwunsch zum Silbernen Priesterjubiläum

25 jähriges Priesterjubiläum

25 segensreiche Jahre als Priester, dargestellt von 25 weißen und roten Rosen vor dem Altar.
25 Jahre in denen sich die Gemeinden glücklich schätzen konnten,
dich als Pfarrer oder Kaplan zu haben.
Wir alle können dem Heiligen Geist nur für deine Berufung zum Priester danken!
Schwer jemanden zu finden der nicht glücklich über dein Wirken war oder ist,
außer vielleicht die bischöfliche Finanzkammer in Augsburg, bist du doch als sehr baufreudiger Priester bekannt, was gemacht gehört wird bei dir halt auch erledigt.
Abschließend ein noch eher egoistischer Wunsch, silbernes Jubiläum reicht uns nicht bleib einfach noch bis zum Goldenen, groß feiern können wir in Bobingen ja eh.

Vergelt’s Gott Thomas!
Patrick Schindler im Namen der gesamten Pfarreiengemeinschaft Bobingen

Fürbitten Festgottesdienst Samstag, 27. Juni 2020

Herr Jesus Christus! Das Bekenntnis des Heiligen Apostels Thomas, der zu Dir sagt:
„Mein Herr und mein Gott“ habe ich mir vor 25 Jahren als meinen Primizspruch gewählt.
Hinein in dieses Vertrauen auf Dich, legen wir unseren Dank und unsere Bitten:

  1. 25 Jahre Priester – verbunden sein mit den Gesichtern und Namen
    deiner Eltern und Brüder, Verwandten und Freunde, Nachbarn und Mitstudenten.

    V: Jesus komm zu ihnen und zu uns allen! 
    A: Wir bitten Dich, erhöre uns
     
  2. 25 Jahre Priester – verbunden sein mit den Gesichtern und Namen
    der Päpste und Bischöfe, Priester und Geistlichen Begleiter, die dich auf unterschiedliche Weise geprägt haben, die dir Vorbilder im Glauben und treue Weggefährten sind.
     
  3. 25 Jahre Priester – verbunden sein mit den Gesichtern und Namen
    der Menschen an Deinen Wirkungsorten, als Kaplan und Bischofssekretär, als Stadtpfarrer, Dompfarrer und Dekan: in Weilheim, Augsburg, Landsberg, Bobingen.
     
  4. 25 Jahre Priester – verbunden sein mit den Gesichtern und Namen
    der Kinder und Jugendlichen, im Kindergarten und in der Schule, im Gottesdienst und als Ministranten, in der Band und im Chor, bei Kolping, der Feuerwehr, in der Musikkapelle und im Sportverein.
     
  5. 25 Jahre Priester – verbunden sein mit den Gesichtern und Namen
    aller haut- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, im Pfarrbüro und in der Sakristei, auf der Empore und im Laurentiushaus, im Pfarrgemeinderat und in der Kirchenverwaltung.
     
  6. 25 Jahre Priester – verbunden sein mit den Gesichtern und Namen
    aller Frauen und Männer, die sich in der Politik und im Vereinsleben engagieren, die unser kirchliches Leben mitgestalten, die Traditionen pflegen und Neues wagen.
     
  7. 25 Jahre Priester – verbunden sein mit den Gesichtern und Namen
    aller, die dich, den „Spezi-alisten“, gerne einladen, die mit dir Schafkopf, Tennis und Golf spielen und alle, die dich im Gebet begleiten.
     
  8. 25 Jahre Priester – verbunden sein mit den Gesichtern und Namen
    aller, die ein Sakrament empfangen, denen du - im Leben und im Sterben – durch die Heilszeichen der Kirche, wirkmächtig, Gottes Frohe Botschaft verkünden, Trost und Segen spenden kannst.
     

Dreifaltiger Gott! Lass uns an Dich glauben und Dir vertrauen in dieser Zeit -
und einst mit allen Heiligen bei Dir selig sein, in Ewigkeit. AMEN.

© Theresia Zettler
 

25jähriges Priesterjubiläum
25jähriges Priesterjubiläum
25jähriges Priesterjubiläum
25jähriges Priesterjubiläum
25jähriges Priesterjubiläum
25jähriges Priesterjubiläum

Gedicht von Anni Gastl

Pfarrer Rauch, ein Mann von Welt,
unbezahlbar mit Geld,
drum haben wir bei Anni Gastl
ein Gedicht für ihn bestellt.

25jähriges Priesterjubiläum
25jähriges Priesterjubiläum

 

 

Zum 25 jährigen Priesterjubiläum
von Stadtpfarrer Thomas Rauch

Fünfundzwanzig Jahre - Schafe,
hüten - bockige und brave
Lämmlein - folgsam und konform.
Auch die Zweifler, die sinnieren,
in vielen Fragen sich verlieren
die nicht so glauben wie die Norm.
All diese Menschen anzunehmen,
so wie sie sind - sich zu bequemen,
sie seh´n als Launen der Natur.

Johannes schrieb - man kann es lesen,
das Wort - als wär´s für Dich gewesen
ich kenn´ die Meinen - und sie Mich.
Kirchenferne; U-Bootchristen
Katholiken - noch auf Steuerlisten,
ja, wir alle kennen Dich.

Dein Primizspruch, der lautet „Mein Herr und mein Gott“
Heut sehn wir mit Schrecken - die Welt gerät aus dem Lot.
Jedoch - der Christ hofft trotz vieler Sorgen,
vertraut auf Gott - HEUT und auch noch MORGEN.
Dazu brauchts Idealisten, in der Stadt, auf dem Land,
als Pfarrer seid ihr absolut “systemrelevant“.

Fünfundzwanzig Priesterjahre, eine Zahl, ein Meilenstein,
nach Weilheim, Landsberg - Schwaben/Augsburg seid ihr nun bei uns daheim.
In Bobingen - wir gratulieren - lieber Thomas - Dir ganz herzlich.
Leider - und das tut uns leid, nicht wie gewohnt, es trifft uns schmerzlich.

Jubiläum zu Corona Zeiten,
auch ein Pfarrer muss da leiden
die große Fete kommt zu Fall.
Abstand, Mund und Nasenschutz
nur aus der Ferne, kurz ein Gruß,
das Virus lauert überall.

Schmale Feier, wenig Gäste,
vom Kirchenvolk nur kleine Reste,
der Klerus, der bleibt im Palais,
kein Bischof, keine Monsignora,
Home-Office ora, nix labora,
nix Buffett - Sekt, nix Nußparfait.

Lieber Thomas - unser Hirte - wir wünschen Dir heute
Zuversicht, Hoffnung, viel G´sundheit und Freude.
Wir danken Dir für all dein Wirken - in guten wie in schlechten Zeiten.
Für Dein Tun in all den Jahren - deine Herde treu zu leiten.
Der Herrgott möge seine schützende Hand stets über Dir halten,
und - bleib bei uns, schon z´wecks der Näh´ zu Burgwalden.

Anni Gastl, Bobingen 25. Juni 2020